Süd / Südwest
Häufig hohe Jahresproduktion, dafür Sommermittags-Spitzen und ggf. Abregelungsthemen beachten.
Ein PV-Angebot ist nur so gut wie die Dachannahmen dahinter. Im Chiemgau kommen zu Ausrichtung und Fläche oft weitere Fragen: Schnee, Schneefang, Dachalter, Gerüststellung, Verschattung und der Zustand der Elektroanlage.
Mit diesem Dach-Check bereiten Sie Anbietertermine besser vor und erkennen, welche Punkte vor einem verbindlichen Angebot geklärt werden sollten.
Süddächer sind oft stark, aber Ost-West-Dächer können für Eigenverbrauch ebenfalls sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht nur die maximale Jahresproduktion, sondern ob die Erzeugung zum Haushalt passt.
Häufig hohe Jahresproduktion, dafür Sommermittags-Spitzen und ggf. Abregelungsthemen beachten.
Breiteres Tagesprofil für Eigenverbrauch, oft interessant bei Homeoffice und Wallbox-Nutzung.
Bei Gauben, Kaminen und Aufbauten zählt eine nachvollziehbare Teilflächen-Planung.
Warnsignal: Nur Anlagenleistung ohne Belegungs- oder Verschattungsannahmen.
Im Alpenvorland kann Schnee den Winterertrag zeitweise reduzieren und die Planung von Schneefang, Wartung und Dachzugang beeinflussen. Das ist kein pauschaler Ausschlussgrund, aber ein klarer Planungsfaktor.
Wenn ein Dach in wenigen Jahren erneuert werden muss, sollte PV nicht losgelöst geplant werden. Abbau und Wiederaufbau verursachen zusätzliche Kosten.
Viele PV-Projekte scheitern nicht am Modul, sondern an Elektrodetails. Ein alter Zählerschrank, schwierige Kabelwege oder fehlender Platz für Schutztechnik verändern Kosten und Ablauf.
Prüfen, ob Modernisierung vor Inbetriebnahme nötig ist.
AC-/DC-Trassen und Durchführungen früh im Angebot sichtbar machen.
Zuständigkeiten für Anmeldung, Rückfragen und Fristen klar definieren.